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Spendenaufruf

Hallo ihr Lieben,

Wir haben mit den Verantwortlichen und auch den Flüchtlingen eine vorläufige Bedarfsliste für Sachspenden abgestimmt. Benötigt wird:

Bettwäsche, Spiele für Kinder und Erwachsene, Geschirr, Fernseher, Brotdosen und Behälter, Schulmaterialien, Rucksäcke und Schulranzen, Literatur (Deutsch für Schulanfänger etc.), Wörterbücher, Spielzeug, Bälle (Basketbälle, Fußbälle, Tischtennisbälle etc.), Schaukel, Kreide, Spielzeug für Sandkasten, Baskettbalkorb, Roller, Dreiräder,  Fahrräder (für Kinder und Erwachsene), Luftpumpen, Vasen, Tischdecken, Küchengeräte Wintermäntel, Bügel, Kleiderstangen, neuwertige Kindersachen- und -schuhe, Sportsachen für Kinder. Desweiteren wird ein Kinderwagen benötigt.

Aus Gründen der Raumkapazität und auch aus Bedarfsgründen bitten wir darum auf gebrauchte Kleiderspenden zu verzichten und nur Neuware oder kaum gebrauchte Kleidung zu spenden. Bitte spendet auch keine Kuscheltiere! Weiterhin bitten wir darum, die Spenden auf keinen Fall direkt am Heim abzugeben. Die Menschen dort müssen wirklich zu Ruhe kommen und die Spenden können vor Ort nicht bearbeitet werden. Ihr könnt die Spenden die ganze Woche bei uns abgeben oder euch bei POLIS (Polis* – Bezirkliche Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung am Ort der Vielfalt, E-Mail: polis@stiftung-spi.de) melden.

Es kamen viele Anfragen, ob nicht auch Pakete mit Spenden an uns geschickt werden können. Wir bedanken uns für diese angebotene Hilfe, weisen aber darauf hin , dass ein Spendenbedarf in Notunterkünften und Heimen in ganz Deutschland besteht und bitten dies auch zu berücksichtigen.

Wir freuen uns auf eine solidarische Woche mit allen Spendern und Unterstützern.

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Morgen Einzug der Refugees! – Kundgebungsaufruf für den Montag, 19.8. 12 bis 22 Uhr

Kundgebungsaufruf vom Antirassistischen Infoportal Hellersdorf für den morgigen Montag, 19.08. 12 bis 22 Uhr:

In der vielfach attackierten Unterkunft in Hellersdorf in der Carola-Neher-Straße sollen morgen (Montag) die ersten Geflüchteten einziehen. Die Stimmung in ihrem Kiez wurde durch die inzwischen offen neonazistisch agierende „Bürgerinitiative Marzahn-Hellersdorf“ aufgeheizt und wir befürchten Aktionen der Neonazis und einigen rassistischen Anwohner_innen, die diese Ankunft stören wollen.

Deswegen rufen wir zur Solidarität auf: unter dem Motto „Raven für Refugees“ werden wir den ganzen Tag einen angmeldeten Anlaufpunkt für Aktivist_innen bieten, um schnell auf rassistische Aktionen der BMH reagieren zu können und uns im Kiez positionieren. Kundgebungsort ist der Vorplatz am Ausgang des U-Bahnhofs Cottbusser Platz in Richtung Carola-Neher-Straße. Weiterlesen

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Pressemitteilung: Wir machen weiter

Wir machen weiter

Heute war der Berliner Tagespresse zu entnehmen, dass einer Unterstützerin unserer Initiative gedroht wurde. Dies in Form einer anonymen Mitteilung an unsere Seite. Unterzeichnet wurde das Schreiben mit der „Bürgerinitiative Marzahn-Hellersdorf“. Wir bedauern dieses Ereignis zu tiefst und erklären uns hiermit uneingeschränkt solidarisch mit unserer Mitstreiterin. Diese Art der Kommunikation entbehrt jeglicher Form demokratischen Grundverständnisses.

Aufgrund der Ereignisse ist es uns wichtig, euch mitzuteilen, dass wir weitermachen. Mittlerweile sind wir auf ein großes Team angewachsen, dass seine Unterstützung aus zivilgesellschaftlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern Marzahn-Hellersdorf und Berlins sowie dem örtlichen überparteilichen Bündnis erhält. Daher heben wir hervor, dass wir alle eine Gemeinschaft sind, die es sich zum Ziel gesetzt hat, den ankommenden Flüchtlingen und Asylsuchenden zu helfen.

Für uns haben alle Menschen die gleichen Rechte. Niemand darf aufgrund seiner Herkunft, seiner Staatszugehörigkeit, seines Aussehens, seiner Religionszugehörigkeit, seiner Geschlechtszugehörigkeit oder seiner sexuellen Identität benachteiligt werden. Zudem gibt es in Deutschland das Grundrecht auf Asyl. Menschen, die diese Punkte infrage stellen, positionieren sich gegen das Wertesystem, auf dem unsere Gesellschaft fußt.

Unser Hauptanliegen ist, dass den ankommenden Flüchtlingen vor Ort geholfen wird. Und  wir lassen uns diese Hilfe von niemandem verbieten. Daher sagen wir ganz klar: Wir machen weiter!